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Kreisgruppe Gelsenkirchen

Gemeinnützige Gesellschaft für Paritätische Sozialdienste mbH in der Region Emscher-Lippe

Selbsthilfe macht stark

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Selbsthilfe-Kontaktstelle Gelsenkirchen

Unsere Welt ist turbulent, laut und facettenreich. Manchmal spannend, manchmal beängstigend. Das Leben pulsiert und trotzdem können wir mit dem was uns beschäftigt allein sein. Der Mensch braucht Gemeinschaft. Selbsthilfe bedeutet Gemeinschaft. Und sie ist so vielseitig wie die Menschen, die sie zum Leben erwecken.
Bist du auch auf der Suche nach Menschen wie Dir?
Die Selbsthilfe-Kontaktstelle Gelsenkirchen weiß, wo du sie findest.


Wichtige Hinweise aufgrund der aktuellen Lage

Coronaschutzverordnung in der ab dem 11.01.2021 gültigen Fassung untersagt weiterhin Präsenzangebote der Selbsthilfe

In der gültigen Fassung ab dem 11. Januar 2021 der Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO, sind nach § 7 Absatz 3 die Angebote der Selbsthilfe in Präsenz weiterhin untersagt. Aber medizinisch oder therapeutisch gebotene Angebote der Selbsthilfe sind unter Beachtung der Regelungen des § 2 bis 4a diese Verordnung auch in Präsenz zulässig, wenn die Durchführung vorab der zuständigen Behörde angezeigt wird.

Nach dem 31.01.2021 ist mit einer Aktualisierung der Verordnung zu rechnen. Die Sonderseite des MAGS zeigt die jeweils aktuellen Informationen www.mags.nrw/coronavirus

Das Team der Selbsthilfe-Kontaktstelle ist weiterhin für Sie erreichbar. Bitte vereinbaren Sie schriftlich oder telefonisch einen Gesprächstermin.

Hier haben wir für Sie Informationen im Zusammenhang mit der Corona Pandemie zusammengestellt. Sie erhalten hier Hinweise und Tipps, wie Sie auch während der Kontaktbeschränkungen Ihre Selbsthilfeaktivitäten aufrechterhalten können und weitere Informationen rund um das Virus sowie den Auswirkungen.


Aktuelles:

Junge Menschen mit einer Behinderung und/ oder einer chronischen Erkrankung

Junge Menschen mit einer Behinderung und/ oder einer chronischen Erkrankung gelangen oft an Ihre Grenzen oder fühlen sich ausgegrenzt. Neue Kontakte zu finden, sei es nach einem Umzug oder aber nach einer Trennung gestalten sich oft schwierig.

Dies gilt umso mehr da es leider eine Reihe von Menschen gibt, die sich von anderen zurückziehen, wenn diese von einer schweren oder chronischen Krankheit oder einem Handicap betroffen sind. Im Kontakt mit „Gesunden“ entsteht oftmals das Gefühl bevormundet zu werden oder aber als nicht „vollwertig“ gesehen zu werden. Nicht nur die Krankheit an sich ist belastend, sie prägt auch den Alltag im Beruf und im Privaten. Mit der Unterstützung einer Selbsthilfegruppe können Sie als Betroffene*r lernen, die gesundheitlichen, sozialen und seelischen Probleme, die mit einer besonderen Situation verbunden sind, besser zu bewältigen. Der Austausch mit anderen über Erfahrungen und die Möglichkeit zu gemeinsamen Aktivitäten, kann Ihnen neue Impulse geben und Mut machen.
 
In Gelsenkirchen möchte eine junge Frau diese Gemeinschaft anstoßen und sucht Interessierte. Sind Sie 18-35 Jahre alt, haben eine chronische Erkrankung und/ oder ein Handicap und möchten neue Menschen kennenlernen? Dann melden Sie sich in der Selbsthilfe-Kontaktstelle Gelsenkirchen, Telefon: 0209 / 913 28 10.

SHG Soziale Ängste

Es gibt alltäglich viele Situationen, die soziale Ängste hervorrufen können. Das kann die Begegnung mit den Nachbarn, der Einkauf, die Annahme von Lieferdiensten, das Gespräch mit dem Chef oder ein Referat sein. Zur gesundheitlichen Einschränkung werden soziale Ängste insbesondere, wenn sie die soziale Teilhabe, das Erwerbseinkommen oder sogar die Wohnsituation gefährden. Viele Menschen, die unter sozialen Phobien leiden, können nicht ausreichend soziale Kontakte wahrnehmen, haben Probleme, ihr Einkommen adäquat, nachhaltig und leistungsentsprechend zu generieren oder finden sogar keinen für sie geeigneten Wohnraum.

Schüchterne Menschen gab es in der Geschichte immer. Selbst bei Schauspielern gibt es Personen, die, wenn sie von der Bühne gehen, im Kontakt mit anderen Menschen
unsicher werden. So zum Beispiel der Schauspieler Frank Giering, der 2010 verstarb. Auch er konnte auf der Bühne Höchstleistung abrufen, während er im Alltag zurückgezogen lebte. Andere Schauspieler, die weniger künstlerisches Vermögen aufweisen konnten, haben im Vergleich zu Frank Giering eine erfolgreichere Karriere gestartet.

Die soziale Phobie ist vor allem eine Krankheit, die in den letzten Jahrzehnten verstärkt aufgekommen ist, die durch eine unheimlich angestiegene Wettbewerbssituation im Erwerbsleben, um Wohnraum in Städten oder einfach sogar um Waren oder Dienstleistungen (volle Fußballstadien, stark verteuerte Kulturangebote wie bei Rockkonzerten, volle Arztpraxen oder wie zuletzt die Panikkäufe während der Coronapandemie) gekennzeichnet ist.
Viele Personen scheinen sich in diesem Kampf in der Nachfrage um lukrative Angebote sowie im Angebot ihrer Ware Arbeitskraft zu bewähren: Sie können ihre Kommunikationsfähigkeit optimal darstellen, um im Wettbewerb der/die Gewinner*in zu sein.
Dieses „Schauspielern“ einer hierzu nützlichen Kommunikation fällt Menschen mit sozialen Ängsten sehr schwer.

Eine Möglichkeit, sich über diese Probleme auszutauschen, bietet eine Selbsthilfegruppe. Hier kann, gemäß in der Selbsthilfe bewährter Regeln und Rituale, über verschiedene Aspekte von sozialen Ängsten geredet werden. Da es in Gelsenkirchen noch keine solche Selbsthilfegruppe gibt, können sich Interessierte an die Selbsthilfestelle in Gelsenkirchen wenden. Ein voraussichtlicher Start einer solchen Gruppe könnte der November 2020 sein. Kontakt über die Selbsthilfe-Kontaktstelle Gelsenkirchen, Telefon: 0209 / 913 28 10


Verlust eines Elternteils in der Kindheit


Besondere Trauergruppe geplant

Das Selbsthilfe-Büro Bottrop sucht für die Gründung einer neuen Selbsthilfegruppe weitere Interessierte. Die Gruppe richtet sich an Menschen, die bereits früh in ihrem Leben mit dem Verlust eines Elternteils konfrontiert wurden und die bis heute als Erwachsene Schwierigkeiten mit der Verarbeitung des Verlusts haben.

Seelischer Schmerz führt häufig zu gesundheitlichen Beschwerden – oft psychosomatischer Natur – Depressionen oder auch selbstschädigendem Verhalten, wie z.B. übermäßiger Alkoholkonsum. Auch wenn diese Beschwerden professionell bereits lange behandelt wurden, wünscht sich die Initiatorin der Gruppe den Austausch mit Gleichbetroffenen.

In der Gruppe soll es darum gehen, sich in regelmäßigen Treffen auszutauschen, zu unterstützen und Ereignisse zu besprechen und dadurch zu verarbeiten.
Die Gruppe dient nicht psychotherapeutischen Zwecken, sondern dem gemeinsamen Erfahrungsaustausch zwischen Gleichgesinnten: Mit anderen in einem Boot sitzen, die wissen, was es heißt sich mit seiner Situation oftmals allein, überfordert und traurig zu fühlen.

Gemeinsame Gespräche sollen gegenseitige Unterstützung im Umgang mit der Trauer und dem Verlust ermöglichen. Die Treffen sollen monatlich stattfinden. Interessierte können sich gerne bei dem Selbsthilfe-Büro melden: Tel.: 02041 / 230 19, E-Mail: selbsthilfe-bottrop@paritaet-nrw.org.

Mehr Infos finden Sie hier.


20.04.2020: Die Selbsthilfe-Kontaktstelle Gelsenkirchen stellt auf Ihrer Internetseite aktuelle Informationen zum Thema Corona bereit

In diesen Zeiten der aktuellen Corona-Pandemie sind persönliche Kontakte auf ein Minimun eingeschränkt. Diese Kontaktbeschränkungen stellen für viele Menschen eine hohe Belastung dar. Menschen, die eine Selbsthilfegruppe aufsuchen, sind durch die Einschränkungen zudem in besonderer Weise betroffen. Denn in der Regel erfahren Sie in ihren Gruppen wichtige Unterstützung, mit der sie ihre Krankheit bzw. ihre Problematik besser bewältigen können. Der Gruppenbesuch ist nun aber nicht möglich, wodurch eine Doppelbelastung auftreten kann. Für Selbsthilfegruppenmitglieder und für die Organisatoren von Selbsthilfegruppen ist dies eine ausgesprochen schwierige Situation.

Doch es gibt Möglichkeiten, die Selbsthilfe aufrechtzuerhalten. Jeder hat in der Regel ein Telefon und fast jeder hat heute ein Mobiltelefon oder sonstige mobile Endgeräte wie Notebooks oder Tablets. Damit lassen sich Veranstaltungen auf digitalem Wege organisieren. Informationen über die verschiedenen Möglichkeiten hierzu haben wir in der Selbsthilfe-Kontaktstelle zusammengetragen und auf unserer hierfür eingerichteten Internetseite bereitgestellt.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren. Vor allem aber viel Erfolg, Kraft und Gesundheit.


15.03.2020: Die ersten SelbsthilfeNews der Selbsthilfe-Kontaktstelle Gelsenkirchen sind da!

Die erste Ausgabe der SelbsthilfeNews aus Gelsenkirchen ist nun online. Sie können über die Internetseite der SelbsthilfeNews abonniert werden oder ganz einfach per App auf dem Smartphone.
Die erste Ausgabe stellen wir auch hier zum Download zur Verfügung.

Viel Spaß beim Lesen - entweder hier, auf der PDF oder im Newsletter per E-Mail oder auf der Smartphone-App.




 

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